Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Maria Clementine Martin – die Klosterfrau

Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist abgebildet sind. Tatsächlich verdanken wir diese einzigartige Natur-Arznei aus 13 Heilpflanzen einer Nonne mit besonderem Unternehmergeist: Maria Clementine Martin, die 1826 das Unternehmen „Maria Clementine Martin Klosterfrau“ gründete und damit den Startschuss für eine einzigartige Unternehmensgeschichte gab.

Heute beschäftigt die „Klosterfrau“ mehr als 1000 Mitarbeiter und ist der führende Anbieter auf dem Gebiet der Selbstmedikation.
Neben dem Klosterfrau Melissengeist mit einem Bekanntheitsgrad von 94 % und weiteren Klosterfrau-Produkten (z.B. Mobilind Franzbranntwein, Baldrian forte, Klosterfrau Nervenruh, Broncholind Erkältungsprodukte) vertreibt das Unternehmen heute insgesamt mehr als 200 Präparate.

Maria Clementine Martin: Nonne, Krankenschwester, Unternehmerin

Maria Clementine Martin wurde 1775 in Brüssel geboren und trat als 17-Jährige in das Kloster Sankt Anna in Coesfeld (bei Münster) ein.

Dort arbeitete sie vornehmlich in der Krankenpflege und erhielt wertvolle Einblicke in die Arbeit der Klosterapotheke. Hier waren es vor allem selbst hergestellte bzw. verfeinerte Natur-Arzneien wie das ursprünglich aus Paris stammende Carmeliterwasser (Melissenwasser), die die ganze Faszination der jungen Nonne auf sich zogen. Denn auf natürliche Weise Menschen zu helfen – das war schon immer ein wichtiges Anliegen der Maria Clementine Martin.

Doch so wissbegierig und eifrig die junge „Klosterfrau“ auch war – mit 28 Jahren musste sich Maria Clementine Martin einer ganz neuen Herausforderung stellen: Das Kloster St. Anna war säkularisiert worden, ab sofort musste die Nonne und Krankenschwester für sich selbst sorgen.

Es folgten fast 15 Jahre der Wanderschaft, in der Maria Clementine Martin vornehmlich als Krankenpflegerin tätig war und dabei bereits erfolgreich „ihren“ Melissengeist einsetzte, weiterentwickelte und auch verkaufte. Ihr Unternehmergeist zeigte sich also schon damals.

1815 dann wurde Maria Clementine Martin als Krankenschwester bei der Schlacht von Waterloo gebraucht. Dort kümmerte sie sich aufopfernd um die verletzten Soldaten beider Seiten – für den preußischen König Friedrich Wilhelm III. Grund genug, sich für ihren Einsatz mit einer jährlichen Leibrente von 160 Goldtalern zu bedanken.

Ein wichtiges Ereignis im Leben der Maria Clementine Martin – denn ab sofort waren die finanziellen Sorgen der Klosterfrau überwunden und sie konnte sich voll und ganz ihrem unternehmerischen Vorhaben widmen.
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