Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Die besten Tipps für eine gesunde Verdauung

Blähungen, Verstopfung, Völlegefühl – Verdauungsprobleme können sehr belastend sein. Umso wichtiger ist es, derartigen Magen-Darm Problemen erst gar keine Chance zu geben und gezielt vorzubeugen. Lesen Sie hier, wie Sie mit richtiger Ernährung und gesunder Lebensweise einen wichtigen Beitrag für eine gute Verdauung leisten können.

Verdauungsstörungen vorbeugen: Ernährungstipps

Gut gekaut ist halb verdaut – an dieser alten Weisheit ist viel Wahres dran. Denn wer beim Essen ausreichend kaut, erleichtert Magen und Darm die Arbeit. Was Sie in Sachen Ernährung noch tun können, um die Verdauung zu entlasten, lesen Sie hier:

Wegweiser für Ihre Ernährungsgewohnheiten:

  • Morgens wie ein Kaiser – mittags wie ein König – abends wie ein Bettler: Frühstücken Sie morgens ausreichend, um späteren Heißhungerattacken vorzubeugen. Am Mittag sind leichte Speisen wie Fisch, Salat und Gemüse ideal. Vor allem am Abend ist Zurückhaltung gefragt, denn das Essen sollte nicht zu schwer im Magen liegen.
  • Regelmäßige Mahlzeiten: Wichtig sind dabei möglichst feste Essenzeiten, die Sie nach Ihrem individuellen Rhythmus auswählen. Wer zwischendurch Hunger bekommt, greift am besten zu leckerem Obst oder zu Gemüsesticks.
  • Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und vermeiden Sie hektisches „Herunterschlingen“
  • Kauen Sie ausreichend
  • Essen Sie nicht nebenbei, sondern widmen Sie sich mit allen Sinnen Ihrer Mahlzeit. Zeitunglesen, Fernsehen oder gar Arbeiten sind während der Essenszeit tabu!
  • Legen Sie während der Mahlzeit kleinere Pausen ein und prüfen Sie Ihren Sättigungsgrad, denn das Sättigungssignal erreicht uns erst etwa 15 Minuten nach der Nahrungsaufnahme!

Lebensmittel-Wegweiser:

  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen (Empfehlung der DGE: 30g pro Tag; dabei das Trinken nicht vergessen, da Ballaststoffe im Darm aufquellen, und somit zu Verstopfung führen können) – Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind optimal.
  • Vermeiden Sie blähende Speisen wie z.B. Kohl, Zwiebeln oder Bohnen
  • Nutzen Sie die verdauungsanregende Kraft von Kräutern und Gewürzen wie Ingwer, Anis oder Kümmel.
  • Verwenden Sie scharfe Gewürze wie Chili oder Pfeffer eher sparsam
  • Meiden Sie besonders fettreiche Lebensmittel – Vorsicht auch vor versteckten Fetten (siehe Vorsicht Fett!)
  • Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum
  • Sorbitol – ein Zuckeraustauschstoff, der z.B. in zuckerfreiem Kaugummi zum Einsatz kommt – kann abführend wirken
  • Tauschen Sie tierische Fette (z.B. in Butter) öfters gegen pflanzliche, hochwertige Fette (z.B. Olivenöl, Rapsöl)
  • Am Abend auf Rohkost eher verzichten – denn hier muss die Verdauung nochmal ganze Arbeit leisten
  • Nutzen Sie Enzyme für die Verdauung – z.B. in Ananas, Feigen, Kiwi oder Papaya enthalten
  • Die Artischocke ist reich an Bitterstoffen und unterstützt den Gallenfluss (z. B. bei Übelkeit, Blähungen und Völlegefühl). Hochdosiert wird Artischocken-Extrakt auch in pflanzlichen Arzneimitteln eingesetzt (z.B. Klosterfrau Gastrobin Artischocke Forte 600mg)

Getränke-Wegweiser:

  • Trinken Sie ausreichend – 1,5 - 2 Liter pro Tag werden empfohlen
  • Meiden Sie Getränke mit viel Kohlensäure – hier lauert die Gefahr von Blähungen
  • Ungesüßte Kräutertees (z.B. Kamille, Melisse, Pfefferminze) sind gesunde Durstlöscher
  • Meiden Sie Kaffee in großen Mengen vor allem bei empfindlichen Magen
  • Vorsicht vor Limonaden – hier versteckt sich häufig eine große Menge an Zucker
  • Fruchtsäfte wie Orangen- oder Apfelsaft eher zurückhaltend genießen – der Säuregehalt kann auf den Magen schlagen
  • Alkoholkonsum kann ebenfalls Verdauungsprobleme auslösen

Was Sie sonst noch für eine gute Verdauung tun können

Eine gute Verdauung hat nicht nur mit unseren Ernährungsgewohnheiten zu tun. Auch Stressmanagement, Entspannungstechniken und Bewegung können ihren Teil dazu beitragen, Magen und Darm zu entlasten.
Weitere Grundregeln, die für eine gute Verdauung von Bedeutung sind:
  • Bewegen Sie sich regelmäßig! Denn wenn wir aktiv sind, kommt auch die Verdauung in Schwung. Also öfters mal das Rad nehmen und möglichst an 3-4 Tagen pro Woche eine Ausdauersportart ins Freizeitprogramm einbauen.
  • Versuchen Sie, Stress abzubauen – denn was schlägt uns eher auf den Magen, als Hektik und Zeitdruck? Geeignet sind zum Beispiel Yoga oder Tai Chi, doch auch spezielle Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung können helfen, zur Ruhe zu kommen.
  • Einfach und effektiv: Die Bauchmassage. Massieren Sie Ihren Bauch regelmäßig im Uhrzeigersinn und versuchen Sie, sich dabei zu entspannen. Unterstützend können ätherische Öle wie Anis, Kümmel oder Kamille eingesetzt werden.
  • Öfter mal loslassen: Lernen Sie, Aufgaben zu delegieren und nehmen Sie Unterstützung auch an – wer ständig angespannt und verkrampft ist muss sich nicht wundern, wenn die Verdauung streikt.
  • Bewusst Atmen – und zwar bis tief in den Bauch hinein.
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