Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Ursachen für die Entstehung von Wunden

Wunden können viele verschiedene Ursachen haben. Ob im Alltag, beim Sport oder im Beruf: Verletzungen können jeden treffen - überall und jederzeit. Die richtige Behandlung ist wichtig, damit sich Wunden nicht entzünden und gut abheilen. Bei Wunden kommt es zur Durchtrennung von zusammenhängendem Gewebe an äußeren oder inneren Oberflächen der Haut mit oder ohne Verlust von Gewebe.
Wunden werden in erster Linie durch äußere Einwirkung verursacht. Dies kann durch Unfälle im Straßenverkehr oder im Haushalt geschehen. Eine Schürfwunde kann durch einen Sturz auf den Erdboden oder vom Fahrrad entstehen, während eine Schnittwunde oftmals beim Arbeiten in der Küche auftritt.
Kommt es zu einer Wunde, kann die Haut ihrer Abwehrfunktion nicht mehr nachkommen - es besteht ein Risiko für eine Wundinfektion:
  • Schürfwunden sind zwar nur oberflächliche Wunden, aber dennoch infektionsgefährdet. Häufig sind sie mit Sand, Steinchen oder anderen Fremdkörpern verunreinigt.
  • Schnittwunden sind blutende Wunden mit glatten Wundrändern. Die Gefahr einer Wundinfektion ist eher gering, weil die intensive Blutung zur Wundreinigung beiträgt.
  • Risswunden entstehen häufig bei Tätigkeiten im und am Haus, z. B. bei der Gartenarbeit an Sträuchern oder Zäunen.
Zu den typischen Symptomen beim Entstehen einer Wunde gehören Schmerzen und Blutungen, die unterschiedlich stark ausfallen können. Während es bei einer Schürfwunde kaum zu Blutungen kommt, können diese bei einer Schnittwunde etwas stärker ausfallen.
Allerdings können Wunden auch an eher unangenehmen Stellen, wie zum Beispiel im äußeren Analbereich, entstehen. Dabei kann es sich um Hämorrhoiden handeln: Haben sich die Hämorrhoiden vergrößert, kommt es zu einem Brennen, Jucken, Nässen oder oft auch zu Schmerzen. Jeder Zweite in Deutschland leidet an Hämorrhoiden, doch  keiner spricht gern darüber.
Eine der Ursachen ist zum Beispiel chronische Verstopfung, die u.a. durch ballaststoffarme Ernährung und mangelnde Flüssigkeitszufuhr verursacht werden kann. Auch sitzende oder stehende Tätigkeiten mit zu wenig Bewegung fördern die Verstopfung und folglich auch Hämorrhoidalleiden. Die daraus resultierenden Symptome sind meist sehr unangenehm.

Heilungsverlauf

Der Heilungsverlauf einer Wunde hängt von ihrem Ausmaß ab. Kleine, oberflächliche Wunden heilen in der Regel nach ein paar Tagen wieder ab. Sind die Wunden jedoch tief, besteht die Gefahr, dass auch Sehnen, Muskeln oder Nerven geschädigt werden.

Von Bedeutung für den Heilungsverlauf ist auch die Keimfreiheit der Wunde, denn bei aseptischen Wunden kommt es zu einem schnelleren Heilungsprozess, während bei septischen Wunden Wundinfektionen auftreten können.

Auch der Standort der Wunde spielt für den Heilungsprozess eine Rolle, da Hautverletzungen besser heilen, wenn sie keinen Bewegungen ausgesetzt sind. Als Folge von Wunden kann es zudem zur Bildung von Narben kommen.

Verschiedene Phasen der Wundheilung

Während der Wundheilung unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Phasen der Heilung: die Reinigungsphase, die Granulationsphase und die reparative Phase.

In der Reinigungsphase wird die Wunde von Zelltrümmern, Schmutz und Erregern befreit – mit dem Ziel, einen sauberen Wundgrund zu erhalten. Die Wunde sondert große Mengen Wundsekret ab, um die Wunde zu reinigen.

In der Granulationsphase wird Ersatzgewebe aufgebaut und in der Reparationsphase der Wunderverschluss beendet. Richtig verschlossen ist eine Wunde aber in der Regel erst nach ca. acht Wochen. Kleinere, oberflächliche Wunden heilen meist von selbst. Schürfwunden sollten ausgewaschen und möglichst nicht berührt werden. Anschließend kann die Wunde mit einem Wundheilgel abgedeckt werden.

Schnellere Heilung durch ein feuchtes Wundmilieu

Kommt es zu einer Verletzung der Haut, so hat man bisher nach dem althergebrachten Motto gehandelt: erst gründlich desinfizieren, dann an der Luft trocknen lassen. Doch dies entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand des Wissens. Zwar bildet sich ein harter Schorf, der vor Schmutz schützt, aber dieser spannt auf der Haut und verleitet vor allem Kinder zum Kratzen. Dadurch können hässliche Narben entstehen. Wird die Wunde dagegen durch eine passende Versorgung feucht gehalten, bildet sich keine harte Kruste und der Defekt heilt schneller. Außerdem arbeitet die Immunabwehr im feuchten Milieu auf Hochtouren.

Kommt es zu Schnitt- oder Platzwunden, ist es wichtig, die Blutung zu stoppen. Dabei wird ein sauberes Tuch oder eine sterile Kompresse auf die Wunde gedrückt. Entsteht großer Blutverlust, muss ein Notarzt gerufen werden. Wichtig ist auch, an den Tetanus-Impfschutz zu denken, damit es nicht zu gefährlichen Infektionen kommt.

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