Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Geheimnis Schlaf: Bewegtes Nichtstun

Rund ein Drittel unseres Lebens „verschlafen“ wir – und das ist gut so. Auch wenn die Wissenschaft die Funktionen des Schlafs bisher immer noch nicht bis ins Detail erforschen konnte – eines steht fest: Wir brauchen regelmäßigen Nachtschlaf, er ist eine unentbehrliche Säule der Gesundheit.
In diesem scheinbar passiven Teil des Lebens laufen lebenswichtige Regenerations- und Verarbeitungsprozesse ab, ohne die Körper, Geist und Seele ihre Leistungsfähigkeit verlieren.

Wie wichtig erholsamer Schlaf für das persönliche Wohlbefinden ist, wird uns meist erst dann bewusst, wenn er uns mal eine Nacht oder gar über einen längeren Zeitraum hinweg fehlt, wir unter Schlaflosigkeit und Einschlafproblemen leiden.

Anatomie des Schlafes: Was in der Nacht passiert

In der scheinbar so passiven Schlafenszeit sind viele körperliche und geistige Funktionen höchst aktiv. Im Vergleich zum Wachzustand verändert der Körper jedoch während der Schlafphase einige seiner Funktionen. So schlägt beispielsweise das Herz langsamer, die Körpertemperatur ist niedriger und manche Stoffwechselaktivitäten werden herabgesetzt.

Andere Prozesse dagegen sind erst im Schlaf richtig aktiv. So schüttet der Körper zum Beispiel das Wachstumshormon Melatonin vermehrt in den Tiefschlafphasen aus. Die Atemfrequenz bleibt dagegen im Wach- wie im Schlafzustand relativ gleich, der Blutdruck verändert sich wiederum im Rhythmus der Schlafphasen.

Ist der Mensch eingeschlafen, durchläuft er mehrmals pro Nacht fünf verschiedene Schlafphasen mit spezifischen Funktionen. Jeder komplette Zyklus dauert etwa 100 Minuten. Die Steuerung der Schlafvorgänge geht von einem komplexen neuronalen System aus. Je nach Schlaf-Phase sind verschiedene Areale unseres Gehirns aktiv. Auch unsere „innere Uhr“ hat ihren Sitz im Gehirn.

Zyklen der Nacht: Die fünf Schlafphasen

Der nächtliche Schlummer verläuft nicht einheitlich, sondern in verschiedenen Schlaf-Phasen, die sich über ein so genanntes Elektroenzephalogramm (EEG) ablesen lassen. Das Gerät misst die Gehirnströme und zeichnet sie als Kurven auf, so dass sich die einzelnen Schlaf-Phasen gut erkennen lassen.
Schlafforscher unterscheiden neben der Wachphase zwei Hauptphasen des Schlafens: Den Non-REM-Schlaf (Non Rapid Eye Movement) und den REM-Schlaf (Rapid Eye Movement). Für die REM-Phasen sind schnelle Augenbewegungen charakteristisch, die Außenstehende an den Augäpfeln der schlafenden Person beobachten können. Vermutlich sind sie auf innere Bilder durch Träume zurückzuführen, die in dieser Schlaf-Phase auftreten. Der Non-REM-Schlaf, in dem diese Augenbewegungen nicht auftreten, lässt sich weiterhin in vier verschiedene Schlaf-Stufen vom Leichtschlaf kurz nach dem Einschlafen bis hin zum Tiefschlaf unterteilen.

Damit sich der Mensch morgens ausgeschlafen und erholt fühlt, ist es wichtig, dass die einzelnen Schlafphasen mit ihren spezifischen Funktionen ungestört ablaufen können.

Schlafen ist gesund

Schlafen fördert die Gesunderhaltung des Körpers, kann Erkrankungen vorbeugen und die Heilung von Krankheiten unterstützen. Der traditionelle Tipp aus dem Volksmund „Schlaf dich erst einmal gesund“ hat daher durchaus seinen Sinn. Im Zuge mancher Therapieverfahren wird Schlaf sogar künstlich herbeigeführt, um Reaktionen des Körpers, die die Genesung behindern können, für eine Weile auszuschalten.
Schlaf und seine positiven Wirkungen auf die Gesundheit:
  • Immunsystem: Ein geregelter, erholsamer Schlaf unterstützt die Funktionsfähigkeit des Immunsystems. Eine durchwachte Nacht kann dagegen die Abwehrkraft deutlich schwächen.
  • Herz-Kreislauf-System: Dauerhafter Schlafmangel erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Guter Schlaf ist daher aktive Vorsorge für die Herzgesundheit.
  • Gewicht: Zu wenig Schlaf macht dick. Zu diesem verblüffenden Ergebnis kamen Forscher in den letzten Jahren. Der Hintergrund: Schlafmangel bringt die Hormone Leptin und Ghrelin aus dem Gleichgewicht, die Appetit und Hunger regeln.
  • Gemüt: Schlaf und Stimmungslage stehen in enger Wechselwirkung und können sich gegenseitig beeinflussen. Menschen mit chronischem Schlafmangel leiden zum Beispiel häufig auch an Depressionen.
  • Rücken: In der Nacht erholt sich unsere Wirbelsäule von den Belastungen des Tages – eine gute Matratze vorausgesetzt.
  • Reinigung: Während des Schlafes laufen auch Reinigungsprozesse im Körper ab, die von Abfallstoffen befreien. Daher sollte man in der ersten Zeit nach dem Aufwachen auch für eine gute Ausscheidung sorgen.
  • Burnout: Beruflich sehr engagierte Menschen halten Schlaf oft für eher verlorene Zeit und widmen ihm zu wenig Aufmerksamkeit. Doch der Körper braucht diese Erholung. Hinreichender Schlaf kann Erschöpfung und Burnout vorbeugen und zudem deutlich leistungsfähiger, konzentrierter und damit auch erfolgreicher machen.
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