Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Kraft schöpfen für den Tag

Fühlen Sie sich morgens nach dem Aufstehen so fit, dass Sie die Welt umarmen und Bäume ausreißen könnten – voller Kraft und Ideen, fröhlich und gut gelaunt? Wenn ja – herzlichen Glückwunsch. Dann können Sie sich im Schlaf richtig gut erholen und Kraft schöpfen für den neuen Tag. Denn genau dafür ist die Nachtruhe da. Wir brauchen im Durchschnitt sieben bis neun Stunden Schlaf, um den Vortag verarbeiten und uns regenerieren zu können. Wir müssen in nächtlicher Mission die Erlebnisse des Tages bearbeiten, Gelerntes einordnen und speichern, den Körper reinigen und entspannen, eventuelle Verletzungen heilen und neue Energie gewinnen.

Meist wird uns erst dann bewusst, wie wichtig ein geregelter Schlaf ist, wenn er mal eine Nacht oder gar mehrere Nächte hintereinander gestört ist oder fehlt – auf einer längeren Urlaubsreise beispielsweise, mit einem nachts oft weinenden Baby, einem kranken Kind oder aufgrund psychischer Belastungen.

Schlaf und natürliche Einflüsse

Nicht jedes Schlafproblem ist eine Störung. Es gibt zahlreiche Faktoren, die den Schlaf auf natürliche Weise beeinflussen können. So verändert sich beispielsweise das individuelle Schlafbedürfnis mit dem Lebensalter. Kleine Kinder sind meist in den frühen Morgenstunden quietschfidel und brauchen einen Mittagsschlaf, während viele Jugendliche es lieben, bis mittags zu schlafen. Im Erwachsenenalter pendelt sich dann meist ein individueller Schlafrhythmus ein, der über viele Jahre bestehen bleibt. Im Alter nimmt das Schlafbedürfnis jedoch weiter ab und daher kann es ganz normal sein, jetzt früher aufzuwachen.

Vom 1. Lebensjahr an reduziert sich das Schlafbedürfnis von 12 Stunden täglich auf etwa acht Stunden im Erwachsenenalter und weiter auf sechs Stunden ab etwa 60 Jahren. Weiterhin hat jeder Mensch einen individuellen Biorhythmus, der die Befindlichkeit im Tages- und Nachtverlauf mitbestimmt. Wenn Sie morgens regelmäßig wie gerädert aufwachen, obwohl es sonst keine Hinweise auf Schlafstörer gibt, kann es auch daran liegen, dass die Weckzeit nicht Ihrem natürlichen Körperbedürfnis entspricht. Probieren Sie einfach mal aus, wie Sie sich fühlen, wenn Sie eine halbe Stunde früher oder später aufwachen.

Auch die Natur spielt eine Rolle, vor allem bei sehr empfindsamen und naturbezogenen Menschen. So können beispielsweise die Mondphasen einen Einfluss auf das Schlafbedürfnis und die Schlafqualität haben.

Schlafstörungen – Symptome und ihre Ursachen

Viele Erwachsene kennen Schlafprobleme und Schlaflosigkeit, leiden hin und wieder oder dauerhaft darunter. Zunehmend sind auch jüngere Menschen davon betroffen. Die Hauptursachen sind starker Stress, Überlastung, Nervosität, Konflikte, Mobbing, Ängste, Sinn- oder Lebenskrisen.

Schlafprobleme und Schlaflosigkeit zeichnen sich vor allem durch folgende Symptome aus:
  • Müdigkeit, oftmals mit Gereiztheit einhergehend
  • mangelnde Konzentrations- und Leistungsfähigkeit
  • Anfälligkeit für Krankheiten
  • verlangsamte Reaktionszeit
Die individuellen Hintergründe können sehr verschieden sein. Sie reichen von falschem Essen, zu viel Kaffee oder Nikotin über Stress, Ängste oder belastende Konflikte hin zu Hormonstörungen, Erkrankungen oder Störquellen in der Umgebung. Daher gilt es, im Einzelfall sehr genau zu erforschen, wo die Ursachen liegen. Hilfreich kann beispielsweise unsere Checkliste oder ein so genanntes Schlaftagebuch sein, in dem die betroffene Person alles notiert, was sie tagsüber tut und zu sich nimmt sowie Besonderheiten im Verlauf der folgenden Nacht.

Schlafstörungen haben viele Gesichter

Generell unterscheiden Experten drei Grundformen von Schlafstörungen: Einschlafstörungen, Durchschlafprobleme und zu frühes Erwachen.
  • Bei Einschlafstörungen können Betroffene nicht in den Schlaf finden, wälzen sich lange unruhig hin und her, ohne zur Ruhe zu kommen. Die Ursachen sind oft zu spätes Essen, übermäßiger Kaffeekonsum oder belastende persönliche Probleme.
  • Von Durchschlafstörungen spricht man, wenn betroffenen Personen nachts mehrmals aufwachen, meist aufgrund heftiger Träume. Sie schrecken oft richtig hoch und sind in der Folge so aufgewühlt, dass sie schwer wieder einschlafen können.
  • Zu frühes Erwachen liegt dann vor, wenn die Person aufwacht, bevor sie wirklich ausgeschlafen hat und ausreichend erholt ist. Sie kann jedoch nicht mehr einschlafen oder findet nach stundenlangem Umherwälzen im Bett erst dann wieder in den Schlaf, wenn sie aufstehen muss.
Weiterhin unterteilen Fachleute Schlafstörungen in folgende Gruppen:
  • Insomnien: Ein- oder Durchschlafstörungen aufgrund endogener (innerer) Faktoren, durch körperliche Ursachen hervorgerufen (z. B. Wechseljahre) – oder exogener (äußerer), nicht-organischer Einflüsse wie Licht, Lärm, Medikamente, Ängste oder Konflikte
  • Parasomnien: Störungen im Schlafverlauf durch Albträume, Aufschrecken, Schlafwandeln oder nächtliches Zähneknirschen
  • Restless-Legs-Syndrom: Extremes Kribbeln und Unruhe in den Beinen, die einen starken Bewegungsdrang auslösen und den Körper nicht zur Ruhe kommen lassen
  • Narkolepsie: Übermäßiger Schlafdrang und Schlafattacken am Tag
  • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus: Störungen der inneren Uhr durch Jetlag, Vollmond, Zeitumstellung oder bei Schichtarbeit

Ärztlichen Rat einholen

Das Schlafbedürfnis ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Schlafforscher gehen davon aus, dass in der Regel sieben bis neun Stunden Schlaf ideal sind. Doch auch kürzere oder längere Schlafphasen können „normal“ sein. Das wesentliche Kriterium ist das Wohlbefinden der Person. So gibt es Menschen, die mit fünf Stunden Schlaf täglich auskommen, und sich damit gut erholt und fit fühlen am nächsten Tag.

Problematisch wird es, wenn Betroffene deutlich unausgeruht sind und gerne länger schlafen würden, aber nicht können. Treten solche Tage nur ab und zu auf, ist meist noch kein Grund zur Sorge gegeben. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die den Schlaf stören: Aufregende Erlebnisse am Tag, eine zu späte Abendmahlzeit oder zu viel Kaffee. Kommt es jedoch häufiger oder über mehrere Wochen gar täglich zu Schlafstörungen, sollte man professionelle Hilfe hinzuziehen.

Als Faustregel gilt: Wer mindestens dreimal pro Woche über vier Wochen hinweg an Schlafbeschwerden leidet, sollte ärztlichen Rat einholen. Weiterhin sollten Betroffene bei allen zusätzlichen Beschwerden wie Atemaussetzern oder Restless-Legs-Syndrom in jedem Fall zum Arzt gehen.

Schlafstörungen auf der Spur: Was passiert im Schlaflabor?

Kann der Arzt über die normale Diagnose keine Ursache erkennen, führt die Untersuchung in einem Schlaflabor möglicherweise weiter. Über eine Polysomnografie kann der Arzt verschiedene Körperfunktionen wie Atmung, Blutdruck, Sauerstoffgehalt des Blutes, Hirnströme, Herzrhythmus, Muskelspannung oder Augenbewegungen messen. Zudem beobachtet eine Infrarot-Kamera das Schlafverhalten, die Schlafstellungen und Beinbewegungen. Weiterhin können der Luftstrom durch die Nase und den Mund und mögliche Atembeschwerden ausgetestet werden sowie der Grad der Müdigkeit. Die Untersuchungen sind mit keinen Schmerzen verbunden und teilweise auch ambulant möglich.
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