Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Bitterorange

Bitterorange

Wissenswertes

Es besteht eine enge Verwandtschaft zwischen Apfelsinen, Zitronen, Mandarinen und Grapefruit, jedoch werden diese nicht arzneilich genutzt. Die erste Citrus-Art, die in Kultur genommen wurde, war die Citronat-Zitrone, die in der römischen Kaiserzeit eingeführt wurde. Die anderen gelangten zur Zeit der arabischen Herrschaft in Spanien und Sizilien nach dort. Heute werden in allen wärmeren Zonen die verschiedenen Citrusarten kultiviert.

Vorkommen und Verbreitung

Ursprünglich in Ostindien beheimatet, wurde die Bitterorange von den Arabern ins Mittelmeergebiet gebracht, wo sie noch heute in Kulturen gezogen wird.

Vegetative Merkmale

Der Wuchs der Bitterorange ist breit und sperrig und kann bis zu 2,5  Meter hoch werden. Die Triebe sind gelbgrün mit langen, dicken Dornen. Die Blätter weisen auch einen eigenen Charakter auf, sie sind dreigeteilt, im Gegensatz zu Zitronen und Orangen, die ganzrandige Blätter haben. Dieser speziellen Blattform verdankt die Bitterorange ihren weiteren, weniger gebräuchlichen Namen: Dreiblattzitrone. Bereits im April/Mai erscheinen die reinweißen Blüten, die einen Durchmesser von 3 – 5 cm haben. Sie sehen den Blüten von echten Orangen sehr ähnlich und haben wie diese einen unvergleichlich betörend starken Duft.

Verwendeter Pflanzenteil / Anwendung

Von der Heilpflanze wird als Droge die Schale verwendet. Die Schale enthält mindestens 1 % ätherisches Öl, sowie mehrere Bitterstoffe, Hesperidin und etwas Gerbstoff.

Wirkung

Die Schalen enthalten neben ätherischem Öl vor allem Bitterstoffe und werden als appetitanregendes Mittel bei Verdauungsstörungen wie Völlegefühl und Blähungen verwendet.
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