Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Galgant

Galgant

Wissenswertes

In China wurde Galgant bereits im Altertum zum Würzen und medizinisch genutzt. In Deutschland erlangte Galgant im Mittelalter durch Hildegard von Bingen größere Bekanntheit, sie empfahl den scharfen Wurzelstock des Galgants zur Stärkung der Verdauung.

Vorkommen und Verbreitung

Galgant ist eine Pflanze, die in Südchina und rund um das südchinesische Meer seine Heimat hat. Vorwiegend wird er in Thailand, Indonesien, Indien und China angebaut.

Vegetative Merkmale

Galgant ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 1,50 Meter erreicht. Sie hat wie der Ingwer ein schilfähnliches Erscheinungsbild und bildet getrennte blüten- und blatttragende Sprossen aus. Die ganzrandigen Laubblätter sind ungestielt, sie werden 20 bis 30 cm lang und 1 bis 2,5 cm breit. 

Verwendeter Pflanzenteil / Anwendung

Galgant enthält etwas 1,5 % ätherisches Öl, welches das Aroma bedingt. Für den scharfen Geschmack sind harzartige Stoffe verantwortlich. Hauptbestandteil ist Stärke.

Wirkung

Dem im Rhizom vorhandenen ätherischen Öl, Scharfstoffen ("Galangol", Gingerole), Flavonoiden und Gerbstoff wird eine anregende Wirkung auf die Verdauung, aber auch krampflösende, sowie bakterien- und entzündungshemmende Eigenschaft zugeschrieben. Dadurch bietet sich eine Verwendung bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl sowie bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich an.
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