Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Kardamom

Kardamom

Wissenswertes

Kardamomsamen sind ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Sie sind ein Hauptbestandteil indischer Masalas und des ihnen nachempfundenen Currypulvers. Das berühmte ayurverdische Konfekt Laddu, welches aus Ghee-Butter hergestellt wird, enthält auch Kardamom. In der europäischen Küche findet das Gewürz hauptsächlich Verwendung in Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius, aber auch in Wurstwaren, Likören und als Bestandteil von Gewürzmischungen. Die begehrten Inhaltsstoffe beschränken sich auf die Samen, weshalb nur diese verwendet werden. Gehandelt wird aber häufig die ganze Frucht, deren Kapselwand  die Samen vor Wertverlust schützt. Erst unmittelbar vor Verwendung werden die Samen aus ihrer natürlichen Verpackung freigesetzt.

Vorkommen und Verbreitung

Ursprüngliche Herkunft: Indien und Sir Lanka, Heute wird er in vielen Tropenländern angebaut. Gezielter Heilpflanzenanbau als Felder. Gerne auch in Gärten als Gewürzpflanze kultiviert.

Vegetative Merkmale

Kardamom ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit einem stark bewurzelten Rhizom. Die einzelnen Halme mit vielen lanzettlichen Blättern werden in der Regel 2 bis 3 Meter hoch, vereinzelt bis 5,5 Meter. Der Blütenstiel wächst aus einem flach über dem Boden kriechenden Seitentrieb aus und wird bis zu 1,5 Meter hoch. Die Blüten sind in einer Rispe angeordnet und  haben blassbläuliche Blätter mit gelbem Rand. Die Früchte sind dreigeteilte, strohige Kapseln von grünlich-gelblicher Farbe. In jedem Fach sitzen vier bis acht unregelmäßig geformte, grau- bis rötlichbraune Samen.

Die Kapseln werden kurz vor der Reife von Hand gepflückt, da sie sich ansonsten öffnen und so die Samen verloren gehen. In arabischen Ländern wird dem Kardamom eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Verwendeter Pflanzenteil / Anwendung

Die Samen der Kardamompflanze enthalten bis zu 8% ätherisches Öl, das etwa zu je einem Drittel aus Eucalyptol (1,8-Cineol) und alpha-Terpineolacetat besteht. Des weiteren enthalten die Samen noch fettes Öl, Zucker, Eiweiß und Gummi.

Wirkung

Kardamom entfaltet seine gesundheitsfördernde Wirkung in Speisen oder besonders intensiv im Tee. Es beruhigt den Magen, wirkt verdauungsfördernd und Blähung treibend. Kardamom gilt als allgemeines Anregungsmittel für Körper und Geist.
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