Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Muskatnuss

Muskatnuss

Wissenswertes

Verwendung als Gewürz. Wenn man Muskatnuss fein gerieben und sparsam zu Eintöpfen, Kartoffelsalat, Nudeln und Gemüse gibt, verbessert man den Geschmack und die Bekömmlichkeit. Denn durch Muskatnuss wird die Gallenproduktion in der Leber und die Gallensekretion angeregt. Gehandelt wird fast ausschließlich der  geschälte Samen, denn die Samenschale verbirgt allzuleicht „taube“ Kerne. Das Anbau- und Handelsmonopol in Südostasien („Ostindien“) wurde von den Holländern während der Kolonialzeit lange Zeit erfolgreich militärisch verteidigt. Erst 1843 gelang der Anbau in der Karibik „(Westindien“). Die schöne kontrastreiche  Maserung, die das aufgebrochene Samengewebe zeigt, rührt von der Durchdringung unterschiedlicher Schichten her („ruminiertes Endosperm“).

Vorkommen und Verbreitung

Ursprünglich auf den Bandainseln und den nördlichen Molukken beheimatet, werden sie heute auch in anderen Gebieten des tropischen Asien, in Südamerika und in Afrika kultiviert. Ein kleines aber wichtiges Anbauzentrum ist die Karibik-Insel Grenada.

Vegetative Merkmale

Der immergrüne, bis zu 18 m hohe Muskatnussbaum hat eine glatte, hellbraune Rinde und dunkelgrüne, elliptisch scharf geformte Blätter. Die blassgelben Blüten sind zweihäusig getrenntschlechtig und kurz gestielt. Sofern die Blüten männlich sind, stehen sie mit wenigen anderen Blüten in Ständen, sind sie weiblich stehen sie allein. Die großkugelige Frucht des Muskatnussbaumes ist hellgelb, fleischig und entblößt beim Aufspringen in der Reife einen roten Samenmantel (Macis), der den hartschaligen Muskatsamen („Muskatnuss“) umhüllt.

Verwendeter Pflanzenteil / Anwendung

Vom Muskatnussbaum wird als Pflanzenteil der Samen (die „Muskatnuss“) und der Samenmantel („Macis“) verwendet. Der Gehalt der ätherischen Öle der Muskatsamen liegt zwischen 5 – 13 %. Es setzt sich aus Monoterpenen wie Sabinen und Phenylpropanen wie Myristicin zusammen. Mit den Phenylpropanen des ätherischen Öles sind die Lignane (dimere Phenylpropane der Muskatsamen) verwandt. Sehr hoch ist der Gehalt an fettem Öl (ca. 40 %, mit Triglycerid der Myristinsäure als Hauptbestandteil) sowie auch etwa 25 % Stärke. Daneben sind Triterpensaponine, Triterpene und Gerbstoffe beschrieben enthalten. Der mit sehr  ähnlichen Inhaltsstoffen ausgestattete Samenmantel (Macis) wird wie Muskat verwendet. 

Wirkung

Muskatnuss wird bei Verdauungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen und Nervosität verwendet.
Das könnte Sie auch interessieren

Wissen was Natur kann.Für Ihre Gesundheit

Wissen was Natur kann.Die Palette hochwirksamer Heilmittel auf pflanzlicher Basis reicht vom bekannten Klosterfrau Melissengeist über Produkte gegen Erkältungen, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Heuschnupfen sowie bei nervösen Unruhezuständen und zur Besserung des Allgemeinbefindens.