Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Pfeffer

Pfeffer

Wissenswertes

Früher musste Pfeffer von Indien nach Europa über Land transportiert  werden. Bereits in der Antike wurde Pfeffer mit Karawanen in den Mittelmeerraum  transportiert. Pfeffer war ein kostbares Gut und wurde zeitweilig mit Gold  aufgewogen. Im Mittelalter hatten die Araber, später Venedig, das Monopol auf  den Gewürzhandel mit Indien und wachten strengstens darüber. 1499 gelang es Vasco da Gama eine Ladung Pfeffer aus Indien nach Europa zu bringen.

Pfeffer war ein Luxusartikel, er erhielt seine Bedeutung vor allem dadurch, dass mit seiner Hilfe Lebensmittel lange haltbar gemacht werden konnten. Darüber hinaus galt er auch als Heilmittel.

Vorkommen und Verbreitung

Indien ist die ursprüngliche Heimat der Pfefferpflanze. Hauptlieferländer sind heute Vietnam, Indonesien, Indien, Sri Lanka, Thailand, China, Madagaskar, Brasilien und Malaysia.

Vegetative Merkmale

Kletterstrauch mit großen langgestielten, dunkelgrünen Blättern und ährenförmigen Blütenständen. Der Strauch kann bis zu zehn Meter hoch werden, aber in der Kultur hält man die Pflanze üblicherweise auf einer Höhe von 3 – 4 m.

Verwendeter Pflanzenteil / Anwendung

Von der Heilpflanze werden die gerade noch nicht reifen grünen Früchte geerntet und einer Fermentierung unterzogen, die zur Schwarzfärbung führt. Die schwarzen Pfefferfrüchte enthalten ca. 2-3 % ätherisches Öl, ca. 5 - 10 % des lichtempfindlichen Scharfstoffes Piperin = Träger des Pfeffergeschmacks, Flavonoide, ca. 6 - 10 % fettes Öl mit einigen exotischen Fettsäuren und reichlich Stärke.

Wirkung

Schwarzer Pfeffer unterstützt die Verdauung. Er hilft ebenfalls bei Fieber, Magenbeschwerden und Halsentzündungen.
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