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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers, genauer gesagt der Nase gegen Blütenpollen; bei allergischem Schnupfen können andere Substanzen eine heuschnupfenartige Reaktion auslösen (z.B. Hausstaub-Allergie). Es kommt zu häufigem Niesen, die Nase läuft, juckt und brennt, die Augen sind geschwollen, tränen und jucken. Im Gegensatz zum Erkältungsschnupfen ist das Nasensekret wässrig und ganz klar. Je nachdem - zu welcher Jahreszeit die allergisierenden Pflanzen blühen, treten die Beschwerden auf. Die meisten Menschen leiden im Frühjahr unter Heuschnupfen; es gibt jedoch auch Personen, die im Sommer oder Herbst Probleme haben. Treten die Beschwerden im Winter auf, so handelt es sich meist um eine Allergie auf Hausstaubmilben oder Tierhaare.

Entstehung
Für das Auftreten eines Heuschnupfens (allergische Rhinitis) sind nach heutigem Kenntnisstand zwei Faktoren ausschlaggebend: genetische Anlagen (Vererbung) und Umweltfaktoren. Zu den Umweltfaktoren gehören beispielsweise die Luftverschmutzung und der Lebensstil, also zum Beispiel Wohnungsbau, Ernährungsgewohnheiten, Haustierhaltung.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
Wenn Sie nicht wissen, worauf Sie allergisch reagieren.
Wenn Sie Atemnot oder andere asthmatische Beschwerden haben.
Wenn sich die Beschwerden nach Selbstbehandlung nicht in wenigen Tagen bessern.

Was können Sie selbst tun?
• Informieren Sie sich über den aktuellen Pollenflug (Zeitung, Radio, TV, Internet) bevor Sie nach draußen gehen und planen Sie Ihren Tagesablauf entsprechend.
• Reduzieren Sie bei hoher Pollenkonzentration, also bei langen Schönwetterperioden, bei Trockenheit und Wind den Aufenthalt im Freien.
• Bleiben Sie während der schlimmsten Zeiten zu Hause, wenn Sie es einrichten können. Im Sommer ist dies die Zeit von 7 bis 8 Uhr sowie auf dem Land und außerhalb der Ballungszentren von 17 bis 19 Uhr; innerhalb der Städte von 18 bis 22 Uhr. Wenn Sie es einrichten können, gehen Sie während oder kurz nach Regenschauen nach draußen.
• Waschen Sie am besten Ihre Haare vor dem Schlafengehen, wechseln Sie häufig den Kopfkissenbezug.
• Meiden Sie eine zusätzliche Schleimhautreizungen durch Rauch, Staub, Abgase usw.
• Trockenen Sie Wäsche während der Pollensaison nicht im Freien.
• Achten Sie auf sogenannte Kreuzallergien beim Verzehr bestimmter Nahrungsmittel, z.B. reagieren Menschen mit einer Allergie gegen Haselpollen oft auch allergisch auf Haselnüsse. Alle Produkte, die Haselnüsse enthalten, müssen dann gemieden werden.
Klosterfrau Allergin lindert die typischen Symptome des Heuschnupfens wie laufende Nase, Tränenfluss und Schleimhautreizungen der Atemwege.
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Gesundheit