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Wetterfühligkeit
Wer den Ursprung der Winde, des Donners und des Wetters kennt, weiß auch, woher die Krankheit kommt! (Paracelsus)
Was ist das? Unter dem Begriff Wetterfühligkeit versteht man die Beeinflußbarkeit des Allgemeinbefindens, der Stimmung und der Leistungsfähigkeit durch Witterungserscheinungen. Eine österreichische Studie belegt, daß die Zahl der Wetterfühligen von 35% im Jahr 1989 auf 47% im Jahr 1997 gestiegen ist. In Deutschland sind rund 30 Mio. wetterfühlig, 20 Mio. davon sind Frauen. Entstehung Durch unsere hektische Lebensweise reagieren die Menschen empfindlicher auf Streßreize, welche die Gesundheit negativ beeinflussen, z. B. auch auf das Wetter. Medizinisch gesehen entsteht die Wetterfühligkeit immer dann, wenn die Reizschwelle des vegetativen Nervensystems gegen klimatische Veränderungen herabgesetzt ist. Diese Reizschwelle wird durch Streß, innere Unausgeglichenheit und starke Anspannung herabgesetzt, so daß das Wetter oft das Tüpfelchen auf dem "i" darstellt und zu Mißempfindungen führt. Erscheinungsbilder 1.Störungen normaler physiologischer Funktionen Hierzu gehören die meisten vegetativ-nervösen Zustände, meßbare Größen sind hier z.B. Schwankungen des Blutdrucks und der Hautdurchblutung. 2.Lokalisierte Schmerzzustände Hier wird die große Gruppe des rheumatischen Formenkreises angesiedelt, wie z. B. Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat, Narbenschmerzen, erhöhtes Schmerzempfinden von Verletzungen. 3.Störungen, die vom zentralen Nervensystem aus gesteuert sind. Diese Störungen äußern sich z. B. durch erhöhte Reizbarkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, depressive Stimmungslagen, Kopfschmerz und Mattigkeit. Die Praxis hat interessanterweise gezeigt, dass die meisten Menschen bei ruhiger Wetterlage und Schönwetter negativ beeinflußt werden. Es sind also keine meteorologischen Einzelgrößen, sondern die Summe aller Wetterfaktoren, die den Organismus belasten. Der Begriff Wetterfühligkeit ist so gesehen richtig gewählt, da der gesamte Wetterkomplex den Menschen eben positiv oder negativ beeinflussen kann. Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen? Wenn Sie bei sich eine starke Beinflussung Ihres Gesundheitszustandes durch das Wetter feststellen, kann der Arzt helfen. Dieser erfaßt den gesamten Gesundheitszustand des Patienten, sein soziales Umfeld und seine Verhaltensgewohnheiten. Die Beschwerden werden über einen längeren Zeitraum beobachtet und es wird je nach Schweregrad des Beschwerdebildes eine individuelle Wetterfühligkeitstherapie durchgeführt. Selbstmedikation: Für wettersensible Menschen gibt es die Naturarznei Klosterfrau Melissengeist, die sich seit langer Zeit auch bei "Wetterfühligkeit" bewährt hat. Dieses einzigartige Destillat aus ätherischen Ölen schafft es, die innere Anspannung abzubauen und den Körper gegen Wetterreize zu stärken. Das vegetative Nervensystem wird unterstützt, so daß sich die Körperfunktionen rechtzeitig auf eine Veränderung der Wetterlage einstellen können. Hausrezepte: Schon Goethe sprach aus, was auch heute noch ein Mittel gegen Wetterfühligkeit ist, nämlich die Eigenbeobachtung, denn so kann man die jeweiligen Auswirkungen des Wetters genau registrieren und ihnen entgegenwirken. "So arbeite ich bei hohem Barometerstand leichter als bei tiefem; da ich nun dieses weiß, so suche ich bei tiefem Barometerstand durch größere Anstrengungen die nachteiligen Einwirkungen aufzuheben, und es gelingt mir." (Auszug aus einem Brief an F. Schiller) Der deutsche Wetterdienst gibt über Telefon (0) 11601 "medizinmeteorologische Hinweise". Achten Sie auf eine ausgeglichene und nährstoffreiche Ernährung, denn Übergewicht begünstigt die Wetterbeschwerden. • Meiden Sie den übermäßigen Konsum von Alkohol, Nikotin und Medikamenten, denn diese wirken sich auf das vegetative Nervensystem aus, was wiederum die Wetterfühligkeit beeinflußt. • Den Urlaubsort sollten Wetterfühlige nach klimatischen Gesichtspunkten auswählen. Jeder plötzliche Klimawechsel kann sich bedenklich auswirken. Ein Arzt sollte hierbei zu Rate gezogen werden. • Treiben Sie regelmäßig Sport wie z. B. Gehen, Wandern, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Reiten. Wichtig sind Ausdauersportarten. Aber auch Rasen mähen und Treppen steigen sind gut geeignet. Lernen Sie, unterstützt durch die Naturarznei Klosterfrau Melissengeist, mit der Wetterfühligkeit umzugehen |
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