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Ausgezeichnet Radeln: Auf den Spuren des Westfälischen Friedens
Frieden erfahren: Das können Aktive auf der Friedensroute im Münsterland. Der 170 Kilometer lange Radfernweg ist als Rundstrecke zwischen den historischen Rathäusern Münsters und Osnabrücks angelegt und macht Geschichte wieder lebendig. Einst verhandelten in diesen beiden Städten die gegnerischen Parteien über das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Zwischen den Verhandlungsorten sorgten berittene Postkuriere, die "Freud- und Friedenbringende Reiter", für eine zuverlässige Nachrichtenverbindung. Der Erfolg ist bekannt: Die Verhandlungen führten schließlich zum Westfälischen Frieden von 1648. Die Friedensroute, die als „Radroute des Jahres 2008 in NRW“ ausgezeichnete wurde, folgt den Wegen dieser berittenen Postkuriere. Den Radler erwartet sowohl auf der Ost- als auch auf der Westroute eine landschaftlich und kulturhistorisch abwechslungsreiche Tour durch Parklandschaften, über sanfte Hügel bis hin zur herausfordernden Bergetappe. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang der Route gehören historische Ortskerne, etwa in Greven, Lienen und Telgte, sowie die Schlösser in Bad Iburg und Ostbevern. Besonders für Familien bietet sich die Friedensroute an: Aufgrund der asphaltierten und breiten Streckenabschnitte ist sie sehr leicht zu befahren. Münsterland Touristik bietet Radlern, die den Rundweg befahren möchten, ein entsprechendes Arrangement an: Fünf Übernachtungen mit Frühstück, Stadtführungen in Osnabrück und Münster sowie Kartenmaterial kosten 299 Euro pro Person im Doppelzimmer (www.friedensroute.de). Weitere Reisetipps zum Thema Radfahren liefert der Nordrhein-Westfalen Tourismus e.V. unter www.nrw-tourismus.de. |
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