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Wildnis hautnah: Der Nationalpark Eifel
Im Nationalpark Eifel kann sich die Natur frei entfalten: Ehemals von Menschenhand gestaltete Landschaften verwandeln sich nach und nach wieder in „Buchen-Urwälder“. Auf einer Fläche von 110 Quadratkilometern - das entspricht rund 15.000 Fußballfeldern - gilt der Vorsatz "Natur Natur sein lassen", das Motto aller Nationalparks. Besucher können hier das ganze Jahr über spannende Entdeckungen machen: So verwandeln wilde Narzissen die Wiesen im Süden des Nationalparks jedes Frühjahr in ein gelbes Blütenmeer, wachsen im Sommer auf den Wiesen duftende Wildkräuter, ist auf herbstlichen Wanderungen der Ruf des Rothirsches zu hören und verraten im Winter die Spuren im Schnee die Anwesenheit der Wildkatzen, der scheuen „Eifeltiger“. Der Nationalpark ist ein Refugium für bedrohte Tier- und Pflanzenarten; 930 davon konnten Forscher bereits nachweisen. Ein markiertes Wegenetz macht den Nationalpark für Naturfreunde erlebbar. Wer das Gebiet lieber unter fachkundiger Begleitung kennen lernen möchte, kann aus insgesamt 600 Angeboten im Jahr auswählen. Darunter befinden sich Ranger-Touren, Familientage sowie barrierefreie Angebote. Eine wahre Herausforderung ist der Wildnis-Trail, der in vier Tagesetappen einmal quer durch den Nationalpark führt. Die Nationalpark-Tore in Rurberg, Gemünd, Heimbach und Höfen informieren mit spannenden Ausstellungen über die Tiere und Pflanzen des Nationalparks; Gäste erhalten hier auch einen Überblick über die Freizeitangebote der Region (www.nationalpark-eifel.de). Viele weitere Informationen zu Naturerlebnisangeboten im Nationalpark Eifel und in den 14 nordrhein-westfälischen Naturparks finden Interessierte im Internet unter www.nrw-tourismus.de. Foto: BU und Urheber |
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