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Meisterwerke der Schöpferkraft: Welterbestätten in NRW
Baudenkmäler, Städteensembles, aber auch Industriedenkmäler und außergewöhnliche Naturlandschaften werden durch das Welterbekomitee der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet. Damit stehen sie unter einem besonderen, internationalen Schutz. Vier der insgesamt 33 Welterbestätten Deutschlands befinden sich in Nordrhein-Westfalen - und zeugen von großartigen Kulturleistungen. Der Aachener Dom wurde 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal zum Weltkulturerbe erklärt. Er wurde zur Zeit Karls des Großen erbaut und ist eines der großen Vorbilder religiöser Architektur. Über einen Zeitraum von 600 Jahren wurden hier 30 deutsche Könige gekrönt. Der Domschatz gilt als geschichtliches Dokument von unschätzbarem Wert. Das berühmteste Baudenkmal Deutschlands ist der Kölner Dom, der seit 1996 zum Weltkulturerbe zählt. Laut UNESCO verkörpert er am reinsten und vollkommensten den Typus der hochgotischen Kathedrale. Nebenbei ist er auch noch die größte gotische Kathedrale Deutschlands. Mit rund 6,5 Millionen Besuchern im Jahr ist er die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Deutschlands. Weniger Kilometer weiter südlich, in Brühl, stehen das Schloss Augustusburg und das Jagdschloss Falkenlust. Beide Bauwerke sind mit ihren Gärten als Gesamtkunstwerk des deutschen Rokoko 1984 in die UNESCO-Liste aufgenommen worden. Zu Zeiten, als Deutschland von Bonn aus regiert wurde, wurden hier zahlreiche Staatsgäste empfangen. Einen Kontrast hierzu bietet die im Bauhaus-Stil errichtete Zeche Zollverein in Essen. Sie war einst die größte, schönste und modernste Steinkohle-Förderanlage der Welt. Heute ist das Ensemble aus Zeche und Kokerei unter anderem Museum, Design-Zentrum, Ausstellungs- und Veranstaltungskomplex in einem. Ausführliche Infos zu den UNESCO-Welterbestätten stehen unter www.unesco-welterbe.de, viele weitere Reisetipps zum Thema Kultur liefert der Tourismus NRW e.V. unter www.nrw-tourismus.de. Fotos: BU und Urheber |
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