Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Gedächtnis: Arbeitsspeicher des Lebens

Wie fährt man Rad? Wann ist mein Zahnarzttermin? Wo habe ich eben meine Schlüssel hingelegt? Und wie war doch gleich der Name des neuen Nachbarn? Unser Gedächtnis ist Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute gefordert. Das Gedächtnis ist Basis unserer Identität, ermöglicht unser Zusammenleben in der sozialen Gemeinschaft und ist Schlüssel zu Erfolg und Erfahrung.

Gedächtnis: Was ist das eigentlich?

Per Definition handelt es sich beim Gedächtnis um die Fähigkeit des Gehirns, Reize und Erlebnisse so aufzunehmen, dass sie bei Bedarf wieder ins Bewusstsein treten können. Tatsächlich ist unser Gedächtnis ein äußerst komplexes Bündel aus unterschiedlichen Systemen: Wir erinnern Erlerntes, was uns dann automatisch und unbewusst zur Verfügung steht (z.B. Radfahren). Wir erinnern uns an sogenanntes Faktenwissen (z.B. Paris ist die Hauptstadt von Frankreich) und wir haben ein autobiographisches Gedächtnis (z.B. wie war der erste Kuss).

Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis

Experten unterscheiden darüber hinaus verschiedene Formen des Gedächtnisses im Hinblick auf die Speicherkapazität. Während das Langzeitgedächtnis seinen Hauptsitz im sogenannten Hippokampus hat, wird das Kurzzeitgedächtnis im Bereich des Stirnhirns verortet.

Grob wird unterschieden in:
Ultra-Kurzzeitgedächtnis: Reize werden für Zehntelsekunden gespeichert, Basis für kurzzeitige Reaktionen (z.B. Auto auf der Gegenfahrbahn).

Kurzzeitgedächtnis: Aufnahme von Informationen für wenige Sekunden bis Minuten. Parallel können bis zu 7 verschiedene Informationen auf diese Weise aufgenommen werden, wobei diese ständig wieder von neuen Informationen überlagert werden.

Langzeitgedächtnis: langfristige / lebenslange Speicherung von Informationen. Die Abrufbarkeit dieser Informationen ist unterschiedlichen Einflüssen unterworfen.

Geistig fit bis ins hohe Alter

Bereits ab dem 40. Lebensjahr kann unsere Hirnleistung langsam nachlassen, doch vor allem Menschen ab 60 sind von der sogenannten verschleißbedingten, „leichten kognitiven Störung“ betroffen. Den Schlüssel verlegen, einen Termin versäumen, den Namen des Nachbarn vergessen – typische Beispiele, wenn sich altersbedingt Probleme mit dem Gedächtnis einstellen.
Wichtig zu wissen: Unser Gedächtnis lässt sich trainieren – und dafür ist es nie zu spät! Egal ob mit 40 oder 65, mit dem richtigen „Gehirnjogging“ sowie weiteren Tipps für Gedächtnis und Konzentration kann man aktiv etwas zur Förderung der Gehirnleistung beitragen.

Wann zum Arzt?

Leichte Gedächtnisprobleme sind in der Regel eine Folge von altersbedingten Verschleißerscheinungen und kein Grund zur Beunruhigung. Grundsätzlich kann aber auch eine Demenzerkrankung wie z.B. Alzheimer als Ursache einer Gedächtnisstörung vorliegen. Vor allem bei starker Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit, beim Auffinden verlegter Gegenstände an ungewöhnlichen Orten (z.B. Schlüssel im Kühlschrank) bzw. auch Persönlichkeitsveränderungen (Stimmungsschwankungen, Aggressivität, Interesselosigkeit) ist daher ein Arztbesuch zur Abklärung der genauen Ursache ratsam.
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