Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Was tun bei Stressbeschwerden?

Wichtig: Gehen Sie die Stressbewältigung ganzheitlich an. Einfach nur ein paar Pillen einwerfen – das funktioniert nicht. Ein Kombi-Programm aus Bewegung, Entspannung, Behandlung mit Heilpflanzen, gesunder Ernährung, Mentaltraining, bewusstem Schlaf und Selbstmanagement ist am wirkungsvollsten. Die körperlichen Beschwerden weisen darauf hin, dass es sinnvoll ist, die aktuelle Lebensführung zu reflektieren und nach gesünderen Aspekten umzugestalten.
Grundsätzlich kann man Stress auf drei Ebenen reduzieren:
  • Die Stressoren: Die erste Möglichkeit ist, die Belastungsfaktoren in der Umwelt auszuschalten oder zu verringern. Dazu gehört zum Beispiel Lärmquellen abzuschalten, nur kurz mit dem Handy zu telefonieren, weniger fernsehen oder vermehrt Bio-Produkte kaufen statt mit Pestiziden belastete Waren.
  • Der Mensch: Der zweite Ansatzpunkt ist, die eigene Stressresistenz zu erhöhen – durch Entspannungstraining, Sport, Ernährung oder Stressmanagement beispielsweise.
  • Die Situation: Wenn sich die ersten beiden Punkte nicht oder nur unzureichend ändern lassen, kann man auch das Erleben einer Stresssituation verändern. Akzeptieren Sie die Situation – statt innerlich dagegen anzukämpfen, atmen Sie bewusst, gehen Sie innerlich auf Distanz, so dass Sie das Geschehen mehr von außen betrachten – so kann das Stresserleben an Macht verlieren. Sie erkennen, dass es nur eine kleine Sequenz Ihres Lebens ist, die auch wieder vorbei geht.

Erste Hilfe: Sofortmaßnahmen zur aktiven Entlastung

In einem ersten Schritt ist es erforderlich, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, die den Organismus möglichst schnell entlasten und aufbauen, damit er wieder zu Kräften kommen kann. Dabei sind zum Beispiel folgende Maßnahmen hilfreich:
  • regelmäßig kurze Pausen im Tagesverlauf einlegen
  • sich nicht zu viel vornehmen
  • Atem- und Entspannungsübungen, Meditationen
  • Bewegung, von leichten Spaziergängen bis zu kräftigem Power-Training
  • rechtzeitig schlafen gehen und richtig ausschlafen
  • über das Wochenende wegfahren, um Abstand zu bekommen
  • mehr innere Distanz zu Problemen finden, sie nicht so persönlich nehmen
  • Belastendes loslassen
  • auf gesunde Ernährung achten
  • Fastfood, Alkohol, Kaffee, Rauchen weglassen oder stark einschränken
  • viel klares Wasser trinken
  • die Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge im Leben richten
  • viele Dinge tun, die Energie geben

Handlungskraft: Eigenverantwortung für die Gesundheit tragen

Um den Körper auf Dauer wieder in die Balance zu bringen, geht es nun darum, in einem zweiten Schritt langfristig dafür zu sorgen, dass sich der Körper erholt und weitere Belastungen vermieden werden. Dazu gehört, die eigenen Stressbewältigungsstrategien gründlich zu hinterfragen und langfristig zu verändern. Denn: so individuell wie das Stressempfinden und die persönlichen Belastungsreaktionen sind, zeigen sich auch die Strategien, die Stress abbauen und den Körper wieder ausgleichen können. Zu diesem Schritt gehört daher eine ehrliche Bestandsaufnahme, wie gestresst Sie derzeit sind und welche Strategien zur Bewältigung Sie bisher angewendet haben bzw. welche Verhaltensweisen überhaupt zu den Stressreaktionen geführt haben.

Für diesen aktuellen Lebens-Check-up kann unser Stress-Test sowie die Beantwortung folgender Fragen hilfreich sein:
  1. Sorge ich regelmäßig für Ausgleich und Entspannung?
  2. Ernähre ich mich gesund und ausgewogen?
  3. Achte ich täglich auf meine Bedürfnisse und Grenzen?
  4. Wie gehe ich mit meiner Zeit um?
  5. Fühle ich mich in meiner Familie wohl?
  6. Pflege ich meinen Freundeskreis?
  7. Kann ich Probleme und Konflikte ansprechend und konstruktiv lösen?
8.    Plane ich Zeiten für mich selbst ein?
9.    Wie oft treibe ich Sport oder bewege mich anderweitig?
10.  Fühle ich mich insgesamt ausgeglichen?
11.  Habe ich eine eher positive oder negative Lebenseinstellung?
12.  Habe ich das Gefühl, Opfer oder Schöpfer meines Lebens zu sein?
13.  Auf einer Skala von 0 (kein Stress) bis 100 (Höchststufe) – wie hoch          würden Sie Ihren aktuellen Stresslevel einschätzen? Welcher Wert            kommt Ihnen ganz spontan in den Sinn?

Pflanzenkraft: Aus der Apotheke der Natur

Abwarten und Teetrinken? – für Stressgeplagte oft ein durchaus hilfreiches Motto. Manche Dinge lösen sich tatsächlich wie von selbst, wenn man geduldig abwartet, bis die Zeit der Lösung gekommen ist. Natürliche, wärmende Pflanzentees entfalten unterdessen wie wohltuender Balsam ihre Heilkräfte in Körper und Seele. Aber auch als Badezusätze oder in Duftlampen eignen sich Heilkräuter hervorragend. Bei Stressbeschwerden sind besonders empfehlenswert:
  • Baldrian (Valeriana officinalis): Der echte Baldrian wirkt beruhigend, unterstützt die Entspannung, fördert den Schlaf und lindert nervöse Magen- und Herzbeschwerden. Er passt gut zu Melisse oder Hopfen.
  • Hopfen (Humulus lupulus): Die Blüten des gemeinen Hopfens wirken entspannend und schlaffördernd. Hopfen lässt sich sehr gut mit Baldrian kombinieren.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum): Mit ihren sonnengelben Blüten bringt das Johanniskraut wieder Sonne ins Gemüt. Die Pflanze wirkt unter anderem stimmungsaufhellend, aktivierend, spannungslösend und schlaffördernd.
  • Lavendel (Lavendula angustifolia): Das aromatisch duftende Lavendel-Kraut wirkt beruhigend und entspannend sowie schlaffördernd. Es eignet sich sehr gut als Badezusatz und als Tee zubereitet. In Aromalampen oder Duftkissen, in der Nähe des Bettes platziert, fördert es einen ruhigen Schlaf.
  • Melisse (Melissa officinalis): Die Blätter der zitronig-frisch duftenden Melisse entfalten beruhigende, entspannende und krampflösende Wirkstoffe.
  • Passionsblume (Passiflora incarnata): Das Kraut der Passionsblume findet vor allem bei Unruhe, Ängsten, Spannungszuständen und Einschlafstörungen Anwendung – am besten gemischt mit Baldrian, Hopfen oder Melisse als Tee zubereitet.
  • Weißdorn (Crataegus monogyna): Die Blüten und Blätter dieses Rosengewächses sind vor allem bei nervösen Herzbeschwerden geeignet.

Spezialkraft: Klosterfrau Melissengeist

Klosterfrau Melissengeist, die bewährte Naturarznei mit ihrer einzigartigen Zusammensetzung aus hochwertigen Arzneipflanzen, hilft sanft und schonend, das vegetative Nervensystem wieder in Balance zu bringen. Vor allem die Wirkkräfte der speziell gezüchteten „Kloster-Melisse“ unterstützen die Entspannung und Regeneration. Diese Melissenart, streng kontrolliert angebaut, enthält einen besonders hohen Anteil an ätherischem Öl. Der traditionsreiche Klosterfrau Melissengeist:
  • wirkt schonend und doch deutlich spürbar bei Stressbeschwerden wie innerer Unruhe, Nervosität oder Magen-Darm-Problemen,
  • ermöglicht einen erholsamen Schlaf,
  • lässt so wieder zur dringend benötigen Ruhe kommen,
  • aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers,
  • stärkt das Immunsystem,
  • hilft bei zusätzlicher Wetterfühligkeit,
  • lindert Erkältungsbeschwerden, die oft infolge der geschwächten Abwehrkräfte bei Stress auftreten,
  • harmonisiert und stabilisiert das vegetative Nervensystem wie auch das allgemeine körperliche Gleichgewicht.
Erholung und Wohlbefinden sind wieder möglich.

Nervennahrung: Dem Stress ein Schnippchen schlemmen

Gesundes, ausgewogenes und regelmäßiges Essen in Ruhe ist gerade in stressigen Zeiten wichtig. Wer jetzt zu schnellem Fastfood greift, enthält seinem Körper die so dringend benötigten Nährstoffe, Vitamine und Mineralien vor. Bei Stress hat der Körper einen besonders hohen Bedarf an Kohlehydraten, Aminosäuren, Vitamin B, Vitamin C und Magnesium.
Gute Nervennahrung sind zum Beispiel:
  • Bananen – sie enthalten besonders viel Magnesium und Kalium
  • Nüsse – die kleinen Kraftpakete sind reich an Vitamin B und Energie
  • Vollkornprodukte – sie versorgen langfristig mit Energie, Vitamin B und Magnesium
  • Zitrusfrüchte – aber auch Kiwis, Sanddorn oder Paprika liefern viel Vitamin C
Essen Sie mit Genuss, regelmäßig und die richtigen Kohlenhydrate, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Ungünstig sind Industriezucker und damit hergestellte Produkte. In einer angenehmen, entspannten Atmosphäre schmeckt es noch mal so gut. Vermeiden Sie es, bei den Mahlzeiten über Probleme zu sprechen oder zu streiten. Kerzen und eine schöne Dekoration schaffen einen wohltuenden Hintergrund.

Bewegungskraft: Sport bringt stressfreien Segen

Sich körperlich auszuagieren ist eine der besten Methoden, um Stresshormone abzubauen. Ob Ausdauersport, Krafttraining, Gymnastik, Tanzen, aber auch Holzhacken, Gartenarbeit und Putzen – welche Art von Bewegung ist letztlich egal. Entscheidend ist, dass die Bewegung Spaß macht und nicht durch übertriebenen Leistungsdruck oder Perfektionismus die Stressbelastung noch erhöht.

Bei Stress kommt es unter anderem zu erhöhtem Blutdruck und Blutzucker – durch die Muskeltätigkeit normalisieren sich beide Werte. Weiterhin kann der Körper bei regelmäßigem Training die beiden Stresshormone Adrenalin und Kortisol besser im Gleichgewicht halten. Die körperliche Aktivität fördert zudem Ausgeglichenheit und Gelassenheit, unterstützt die innere Klärung und energetische Reinigungsprozesse, in der Natur liefert sie zusätzlich frische Luft und belohnt mit schönen Naturerlebnissen.
Geeignete Sportarten sind zum Beispiel:
  • Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Radfahren
  • Wandern, Bergsteigen, Klettern
  • Fitness- und Krafttraining
  • Gymnastik, Pilates, Yoga, Qigong, Tanz
  • Reiten, Bogenschießen
  • die verschiedensten Wassersportarten
  • alle Variationen von Wintersport

Kraft der Stille: Sanfte Wege in die Mitte

In ruhigen, fließenden Bewegungen zu mehr Ausgleich und in die innere Mitte finden. Es gibt zahlreiche Methoden, über die Arbeit mit dem Körper wieder in Balance zu kommen. Wichtig ist, den Weg zu finden, der Ihnen wirklich gut tut und Freude bereitet, auf dem Sie gut abschalten können und sich hinterher entspannt und energiegeladen fühlen.
Keinesfalls sollte das Entspannungstraining zum zusätzlichen Stress werden – durch Leistungsdruck, Konkurrenz oder Eitelkeiten in Fitness-Studios beispielsweise. Am besten nehmen Sie zunächst eine Probestunde, um testen zu können, ob Ihnen die Entspannungsmethode und der Trainer angenehm sind.
  • Autogenes Training (AT): Eine hervorragende Methode, die zunächst unter Anleitung erlernt werden sollte, dann aber nahezu überall und zu jeder Zeit angewendet werden kann.
  • Progressive Relaxation (PR): Durch den bewussten Wechsel von An- und Entspannung bestimmter Muskeln ist mit dieser Technik nach Jacobson eine tiefe Entspannung erfahrbar. Wie das AT sollte auch die PR zunächst unter fachkundiger Anleitung erlernt werden, kann dann aber fast jederzeit und überall durchgeführt werden.
  • Meditation: Es gibt zahlreiche Meditationsmethoden, die vor allem für Menschen geeignet sind, die gut in Stille sein können. Bei Angst- und Panikstörungen weniger empfehlenswert.
  • Fantasiereisen: Angeleitete Fantasiereisen können ebenfalls in einen Zustand tiefer Entspannung führen.
  • Qigong: Diese chinesische Form dieser Meditation in Bewegung – vorwiegend bestehend aus Atem-, Körper- und Konzentrationsübungen – entspannt und erhöht den Energiefluss im Körper.
  • Tai-Chi Chuan: Meditation, Gesundheitsübungen und Kampfkunst sind die drei Hauptaspekte der alten chinesischen Bewegungskunst Tai-Chi Chuan. Sie löst unter anderem Verspannungen, stärkt das Nervensystem und regt die Selbstheilungskräfte an.
  • Yoga: Es gibt eine Vielzahl verschiedener Formen der über 5000 Jahre alten Yoga-Lehre. Das Ziel ist, durch eine Kombination aus Körperübungen, Atemtechnik und Meditation zu ganzheitlicher Gesundheit und erhöhter Bewusstheit zu gelangen.

Mentalkraft: Entspannt Denken

Unsere Gedanken haben eine ungeheuer große Kraft – in positiver wie auch negativer Hinsicht. Mit unseren Gedanken kreieren wir die Welt, in der wir leben – machen sie uns zum Paradies oder zur Hölle. Mehr denn je sind wir heute aufgefordert, bewusst mit unseren Gedanken umzugehen.
  • Positiv denken – Optimismus heißt nicht, alles nur noch durch die rosarote Brille zu sehen, aber scheinbar Negativem keine so große Bedeutung zu geben bzw. auch das Gute darin zu erkennen.
  • Fehler zulassen – Auch Versagen darf sein und bringt uns weiter. Fehler und Misserfolge sind oft wertvollste Erfahrungen, die wir erst erkennen, wenn wir das Geschehen nicht länger abwerten oder verurteilen.
  • Perfektionismus ablegen – In der Regel kommen wir mit 80 bis 100 Prozent unserer Leistungskraft wunderbar durchs Leben und haben noch Energiereserven übrig, wenn kurzfristig einmal mehr Handlungsbedarf sein sollte. Wer auf Dauer jedoch 150 Prozent leisten möchte, spielt mit seiner Gesundheit!
  • Zeitmanagement – Planen Sie ausreichend Zeitpuffer ein, für Unvorhergesehenes oder Trödelphasen, die auch sehr wohltuend sein können. Wenn Sie mit einer Aufgabe fertig sind, machen Sie eine kurze Pause, nehmen Sie bewusst wahr, was Sie eben geleistet haben und widmen Sie erst dann Ihre Aufmerksamkeit der nächsten Sache.
  • Intuitiv leben – Die Intuition ist unser bester Wegweiser. Üben Sie, besser auf Ihr Bauchgefühl zu achten – das spart oft lange Überlegungen und energiezehrende Entscheidungsprozesse.
  • Bewusst fokussieren – Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Dinge im Leben, die Ihnen Energie geben und Freude bereiten, und schenken Sie den Energiefressern kein Interesse. Belohnen Sie sich für erreichte Ziele.

Seelenkraft: Den tieferen Ursachen auf der Spur

Ein Großteil des erlebten Stresses kommt von innen – daher lässt sich auch hier auf der Suche nach Lösungen gut ansetzen.
  • Tagebuchschreiben: Für Menschen, die gerne schreiben, kann ein Tagebuch äußerst hilfreich sein, um Probleme und Konflikte im Innen und Außen zu klären, sich Ärger oder Frust einfach von der Seele zu schreiben oder Lösungen im Prozess des Schreibens zu finden.
  • Psychotherapie: Wer immer wieder an bestimmten Problemen hängen bleibt und alleine keine Lösung findet, die auf Dauer wirksam ist, kann durch eine Therapie viel Klarheit finden. Sie kann helfen, unerledigte Themen zu lösen, Unverarbeitetes zu klären und so wieder präsenter zu leben. Je wachsamer wir im Hier und Jetzt sind, desto leichter fällt es uns, gute Entscheidungen für aktuelle Herausforderungen zu treffen.
  • Retreat: Statt drei Wochen Strandurlaub mal in ein abgelegenes Kloster? In der Ruhe und besinnlichen Atmosphäre eines Klosters oder Retreat-Resorts finden viele Personen wieder in ihre Mitte. In manchen Klöstern gibt es spezielle Angebote für Menschen in Rückzugsphasen, die auch Unterstützung durch Geistliche beinhalten, die dabei wertvolle Impulse geben können.
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