Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Vorbeugung: Gut für sich sorgen

Grundsätzlich sind nahezu alle Maßnahmen, die zur Stressreduzierung und Regeneration eingesetzt werden können, auch bei der Vorbeugung hilfreich.
Die wichtigsten sieben Säulen der Vorbeugung sind:
  • die eigenen Bedürfnisse achten
  • Achtsame, bewusste Lebensführung
  • regelmäßige Bewegung bzw. Sport
  • gesunde, ausgewogene und genussvolle Ernährung
  • geregelter, erholsamer Schlaf
  • stetiger Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung
  • für positive Erlebnisse und Freude im Leben sorgen
Sehr riskant: Entspannen mit Alkohol, Tabak, Drogen oder Sex – damit kann man leicht in einen Suchtkreislauf geraten.
  1. Anerkennung annehmen – tut gut und kurbelt positiven Freudestress an.
  2. Atmen – tägliche Atemübungen sind ideal.
  3. Einzigartig sein – statt sich ständig mit anderen zu vergleichen.
  4. Freude haben – das ist der wahre Sinn des Lebens.
  5. Geduld üben – Gras wächst nicht schneller, wenn man an ihm zieht.
  6. Gefühle zulassen und angemessen ausdrücken, sie nicht unterdrücken.
  7. Gut mit sich umgehen – eine Basis von Gesundheit ist die Selbstliebe.
  8. Herzenswünsche leben – sie erfüllen uns tief.
  9. Hilfe zulassen, statt alles alleine bewältigen wollen.
  10. Humor haben, denn Lachen – auch über sich selbst – reduziert Stress und löst Spannungen.
11.  Intuition beachten – sie kann unnötigen Stress ersparen.
12.  Lächeln – allein das Bewegen der Mundwinkel verändert die                     Stimmung.
13.  Loslassen – und die Kontrolle abgeben. Entspannt enorm!
14.  Machtspielchen aufgeben – sie rauben nur unnötig Energie.
15.  Nachgeben – auch ständig Recht haben zu wollen, stresst!
16.  Nein sagen lernen – als Ja zu sich selbst.
17.  Prioritäten im Leben setzen – erkennen, was wirklich wichtig ist.
18.  Probleme mit anderen besprechen – nicht alles in sich hineinfressen.
19.  Schritte gehen – jeder Weg beginnt mit einem Schritt, nicht im Ziel.
20.  Wahrhaftig sein – auch (Not-)Lügen erzeugen Stress.

Auszeiten: Gesunde Fluchten zu sich selbst

Wer seine gesundheitlichen Grenzen achtet, rechtzeitig „Stopp“ sagt, bevor etwas zu viel wird, kann Stressbeschwerden am wirkungsvollsten verhindern. Oft verlieren wir uns selbst, wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, für uns zu sein und Dinge zu tun, bei denen wir abschalten können. Ob Malen, Schreiben, Lesen, Musizieren, Handarbeiten, Sporteln, Reisen … kleine und größere Fluchten zu sich selbst erhalten die Gesundheit:
  • Stille Stunde: Einmal am Tag eine halbe Stunde oder Stunde nur für sich alleine sein und regelmäßig, zum Beispiel einen Abend in der Woche, Zeit für sich reservieren, für eigene Aktivitäten und Unternehmungen – und darauf bestehen, dass die Familie diese Auszeit achten.
  • Ortswechsel: Ein Wochenende verreisen oder auch einen längeren Urlaub alleine unternehmen. Das kann eine sehr bereichernde Erfahrung sein, sind eventuelle Ängste überwunden und der Entschluss gefasst.
  • Sabbatical: Ein halbes oder ganzes Jahr aussteigen – und sich zu Hause Dingen widmen, zu denen man sonst nie kommt, oder auf Reisen gehen. Eine wunderbare Erfahrung, die das ganze Leben und den Blick auf das eigene Sein sehr positiv verändern kann.
  • Zu zweit: Wenn Partnerschaftskonflikte die größten Stressauslöser sind, kann es äußerst heilsam sein, sich zu zweit eine Auszeit zu nehmen, um die Probleme in Ruhe zu besprechen und möglichst auch zu lösen. Sie können sich einen erholsamen Ort wählen, möglichst deutlich vom Wohnort und den Alltagsbelastungen entfernt, oder auch ein spezielles Seminar besuchen. Hier besteht die Möglichkeit, bei Blockaden auch um professionelle Unterstützung zu bitten.

Lebensrhythmen: Im Spannungsfeld der Pole

Leben ist Rhythmus. Unser Herz schlägt in einem bestimmten Rhythmus, wir leben in einem Tag-Nacht-Rhythmus und auch die Jahreszeiten verlaufen in Rhythmen. Unser Körper benötigt ebenfalls ein rhythmisches Leben und einen stetigen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, um gesund bleiben zu können. Hätten wir nur Erholungsphasen und keinerlei Reize, würde uns das genauso belasten, wie zu viel Stress. Daher ist eine der wesentlichsten Maßnahmen, Stresserkrankungen vorzubeugen, auf ein rhythmisches Leben zu achten:
  • im Tagesverlauf wie auch auf das gesamte Jahr bezogen.
  • dem Alter angemessen leben – das Älterwerden akzeptieren und nicht Jüngeren nacheifern. Auch Veränderungen in den Lebensrhythmen, die das Alter mit sich bringen kann, annehmen.
  • musikalische Rhythmen – beim Singen, Musizieren oder Tanzen – sind für die viele Menschen äußerst wohltuend.

Frieden schließen mit dem Stress: Lieben statt bekämpfen

Kämpfen Sie nicht gegen den Stress an – denn dieser Kampf erzeugt nur neuen Stress. Statt gegen den Stress anzugehen, sollten wir lieber für unser Wohlergehen sorgen, für Entspannung, Ausgeglichenheit, Gelassenheit, Gesundheit. Richten Sie den Fokus auch auf die positiven Seiten des Stresses, seine kraftvolle Energie. Belegen Sie das Wort für sich mit aufbauenden Eigenschaften – ohne gesunden Stress würde es uns ganz schön an Power fehlen! Und: gegen etwas zu kämpfen, kostet Energie – für etwas zu gehen, gibt Energie!
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