Wer kennt sie nicht, die drei Nonnen im gotischen Spitzbogen, die auf der Natur-Arznei Klosterfrau Melissengeist ...
Im Jahr 1825 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag - kam Maria Clementine Martin in die damalige Wirtschaftsmetropole Köln.

Gingko

Gingko

Wissenswertes

Im alten China wurde der Ginkgobaum (30-40 m Höhe) sehr geschätzt, da ihm verjüngende Wirkung zugesprochen wurde. Heute ist der Ginkgobaum eine bedeutende Heilpflanze in der Altersheilkunde (Geriatrie). Hierzulande finden wir ihn als exotischen Laubbaum in botanischen Gärten und Parkanlagen. Dass der Ginkgobaum alles andere als nur ein Zierbaum ist, beweist seine lange Geschichte, die bis in frühere Erdzeitalter zurückreicht.

Geschichten und Mythen berichten von den Wundern, die er vollbringen kann – als Überlebenskünstler, der Dinosaurier und die Eiszeit überlebte und sogar atomarer Strahlung trotzt (wird auch "lebendes Fossil" genannt), aber auch als bewährtes Heilmittel gegen Alterserscheinungen. In China existieren Exemplare, die mehr als 3000 Jahre alt sind.

Vorkommen und Verbreitung

Ginkgo ist in China und Japan heimisch. Er kommt nur noch selten wild wachsend vor, sondern wird von Menschen z.B. in Parks aber auch, an Straßenrändern angepflanzt. In China gilt der Ginkgo-Baum als heiliger Baum und kommt daher besonders oft in Tempelanlagen vor. In Europa (seit 1730) kann man den Ginkgobaum gelegentlich in Parkanlagen treffen. Allerdings meist nur männliche Pflanzen da die Früchte der weiblichen Bäume unangenehm riechen.


Vegetative Merkmale

Von den Ginkgo-Bäumen gibt es männliche und weibliche Bäume, denn der Ginkgo gehört zu den zweihäusigen Pflanzen und Samenpflanzen (Spermatophyta). Die weiblichen Bäume bilden Samenfrüchte, die außen fleischig und innen hart sind. Diese Früchte riechen im Herbst ranzig, weshalb die männlichen Bäume, z.B. bei der Begrünung von Parkanlagen, bevorzugt werden. Die männlichen Bäume tragen 2-3 cm lange Kätzchen. In den Monaten September und Oktober trägt der Ginkgo grüngelbliche, etwa drei Zentimeter große Früchte, die die Samen enthalten, über die er sich vermehrt.

Die Blätter des Ginkgos sind fächerförmig und in ihrer Form unverwechselbar. Lederartig, langstielig, tiefgrün, matt, unbehaart. Im Herbst zeigen sie eine Gelbfärbung.

Verwendeter Pflanzenteil / Anwendung

Der Ginkgo-Baum enthält die für die Pharmazie wichtigen Stoffe Flavonoide und Terpenoide, die in hoher Konzentration in den Blättern vorhanden sind.
Verwendeter Pflanzenteil / Anwendung

Bei den folgenden Krankheiten wird Ginkgo angewendet:

  • Durchblutungsprobleme (Weitung der Arterien, Verklebung von Blutplättchen hemmen)
  • Demenz
  • Konzentrationsstörungen (Steigerung der Gehirntätigkeit)
  • Durchblutungsstörungen im Innenohr, die zu Schwindel und Tinnitus führen können
  • Kopfschmerzen
  • Krampfadern
  • depressive Verstimmungen
  • Diabetes
  • Asthma
  • Bronchitis

Wirkung

Ginkgo macht das Blut fließfähiger, wodurch die Durchblutung in den feinen Gefäßen verbessert wird und damit der Sauerstoff- und Nährstoffgehalt der "grauen Zellen" steigt. Zudem ist Ginkgo ein so genannter "Radikalfänger", d.h. es werden aggressive Moleküle, die die Zelle angreifen, abgefangen. Außerdem steigert Ginkgo die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Zellen und es wirkt dem Abbau der Nervenzellen entgegen.Laut vieler experimenteller und klinischer Studien steigert Ginkgo die Gedächtnisleistung und das Lernvermögen, schützt das Hirngewebe, fördert die Kompensation von Gleichgewichtsstörungen und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes.
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